Stress und Körpergewicht

“Preventive Medicine” Forschungs-Bericht  über Stress:
Waage-Gewicht-Körper

Für all jene, die in schwierigen Situationen nach den Keksen greifen, könnte sich dieser Stress bald im Taillenumfang widerspiegeln – dies gemäß den Untersuchungen veröffentlicht in “Preventive Medicine”.

Forscher untersuchten mehr als 5000 Menschen in 4 Schnittpunkten ihres Lebens: Geburt und im Alter 1, 14 und 31.

Im Alter von 31 wurden der BMI (body mass index), die Essgewohnheiten sowie die Methoden der Stressbewältigung sämtlicher Teilnehmer untersucht. Jene Teilnehmer die angaben, dass sie oft oder manchmal versuchten, verbessertes Wohlbefinden durch Essen oder Trinken zu erreichen, wurden als Stress-getriebene Esser eingestuft.

Jene Menschen, die durch Stress zum Essen angetrieben wurden, wählten dann ihre jeweiligen Komfortmahlzeiten meistens entweder mit fettem, salzigem oder süßem Geschmack. Es überrascht daher nicht, dass solch Stress-getriebene Esser – besonders Frauen – in dieser Forschung durchschnittlich mehr wogen.

Wie Preventive Medicine berichtet, fanden die Forscher, dass jene Teilnehmer auch öfter als andere dazu neigten, Pizza, Hamburgers, Wurst und Schokolade zu essen. Sie konsumierten im Durchschnitt auch mehr Alkohol.

Sowohl für Frauen als auch für Männer war der BMI – der body mass index, welcher die Körpergröße einschließt – höher unter Stress-getriebenen Essern als unter anderen. Bekanntlich gefährdet ein erhöhter oder hoher BMI die Gesundheit. Jedes Kilo mehr auf der Waage gefährdet die Gesundheit.

Das Herz muss mehr Leistung erbringen, die Atmung wird beeinträchtigt, erhöhter Blutdruck stellt sich ein. Wirbelsäule, Hüftgelenke und die Gelenke in den Beinen müssen der schweren Belastung stand halten. Knochen und Knorpel nutzen sich schneller ab. Bei Krankheiten wie Diabetes, erhöhten Blutfettspiegeln, Arthritis, Gicht, Gallensteinen und Arterienverkalkung spielt das Übergewicht ebenso eine entscheidende Rolle.

Meist wird auch die Psyche bei übergewichtigen Menschen stark beeinträchtigt: Man fühlt sich unattraktiv, das Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl sinkt. Versagerängste stellen sich ein bis hin zu Depressionen. Massives Übergewicht kann bis zur Abkapselung von der Umwelt führen.

Für Frauen war Dickleibigkeit verbunden mit “Essen zur Stressbewältigung”.

Männer tendierten mehr dazu, in stressigen Situationen zu essen, wenn sie Single waren, geschieden oder oft arbeitslos. Dieselbe Tendenz wurde auch entdeckt unter akademischen Männern, was überraschte, denn höhere Bildung wird oft mit geringerer Fettleibigkeit gleichgesetzt.

Die Spekulation geht nun dahin, dass die jungen Männer dieser Studie mehr für Stress anfällig sind durch die beruflichen Ansprüche, die an sie gemacht werden, verglichen mit älteren, mehr erfahrenen Kollegen.

Frauen, denen emotionale Unterstützung in ihrem Leben fehlte, zeigten eine größere Tendenz zum Essen, um mit dem Stress fertig zu werden.

Gemäß Preventive Medicine war die Schlussfolgerung der Forscher, dass sämtliche Anstrengungen zur Prävention oder Behandlung von Übergewicht stets Wege aufzeigen sollten, um Menschen zur besseren Stressbewältigung zu verhelfen.

Wenn Sie mehr zu Ursachen, Wirkungen und vor allem zu Lösungen dieses Themas erfahren möchten und an Lebenskraft und Vitalität interessiert sind, dann besuchen Sie unsere Workshops und kostenlosen Webinare mit der bahnbrechenden EFT-Methode.

Schlank im Kopf:

die neue Dynamik für Ihr Wohlfühlgewicht –
zur Prävention und zur nachhaltigen Lösung

Diese Seite teilen: